Thüringer Spezialitäten

Zuletzt aktualisiert am 02. Januar 2015

Thüringer Klöße 

Probieren Sie doch einmal die köstlichen Spezialitäten aus dem Altenburger Land und genießen Sie die Thüringer Gastlichkeit!

Wußten Sie, wie aufwendig die echten Thüringer Klöße zubereitet werden?

Zunächst benötigt man 4 Pfund mehlig kochende Kartoffeln, von denen 2 Drittel fein gerieben und kräftig ausgepresst werden. Der andere Teil wird kleingeschnitten und unter Zugabe der üblichen Menge Salz zu einem glatten Brei verkocht. Danach wird der ausgepresste Teil ein wenig gesalzen und mit dem leicht kochenden Brei gebrüht und gründlich zu einer zähen Masse verquirlt. Die Klöße werden einzeln mit den Händen geformt. In jeden Kloß kommen Semmelwürfel, die vorher in Butter gebräunt wurden. Nachdem die Klöße 10 Minuten in leicht siedendem Wasser gebrüht wurden, sind sie servierfertig.

Klingt lecker, aber auch sehr aufwändig! - Diese Arbeit können Sie sich sparen, denn Thüringer Klöße mit Rindsroulade "Hausmacher Art" finden Sie auf der Speisekarte der Gaststätte in unserem Haus. -

Das Wort Kloß leitet sich übrigens vom althochdeutschen ab und bedeutet Kugel oder Knäul.


Mutzbraten 

Steigt einem der würzige Duft von verbranntem Birkenholz in die Nase, kann ein zünftiger Mutzbraten eigentlich nicht mehr weit sein!
Mutzbraten ist eine deftige Grillspezialität, die Anfang des 20. Jahrhunderts in unserer Region entstanden ist.
Die Bezeichnung “Mutz” ist vermutlich auf die ursprüngliche Verwendung von Ferkel-also “Mutz”-Fleisch zurückzuführen. Heute wird überwiegend Kamm vom Schwein oder Schweineschulter verwendet.
Das Schweinefleisch (ca. 250 Gramm pro Portion) wird in Stücke geschnitten und in Salz, Pfeffer und Majoran eingelegt und kräftig durchgewalkt. Danach werden die gewürzten Fleischstücke auf einen Spieß gesteckt und über Birkenholzfeuer gegrillt.

Wenn Sie möchten, können wir für Sie einen zünftigen Mutzbraten ausrichten. - 

In der Altenburger Mundart bezeichnet das Wort „Mutz” ein Tier ohne Schwanz, hier das Schwein.


Thüringer Rostbratwurst und Thüringer Rostbrätl  

Bratwurst gibt es heute ja fast an jeder Ecke - doch die echte Thüringer Rostbratwurst gibt es nur in Thüringen und das seit über 600 Jahren. Zugegeben, roh macht sie nicht viel her, aber gebraten ist sie ein Genuss!

Beim Grillen wird die Thüringer Rostbratwurst natürlich auf einem Holzkohlegrill zubereitet. Gereicht wird die Original Thüringer Rostbratwurst in einem halb aufgeschnittenem Brötchen mit mittelscharfen Senf!

Insider-Tipp: Manche schwören darauf, die Bratwurst vor dem Braten in einen Sud aus Bier, Senf und Zwiebelringen einzulegen.
 

Und wo Thüringer Rostbratwürste sind, kann das Thüringer Rostbrätl nicht weit sein!
Echte Thüringer Rostbrätl bestehen aus gut durchwachsenen Kammsteaks und werden mit Zwiebelringen und Gewürzen 24 Stunden in Bier eingelegt. Gegrillt werden die Rostbrätl auf Holzkohle, wobei das Fleisch mit der Biermarinade oder Bier aus der Flasche immer schön feucht gehalten werden muss.

Rostbrätl

Rostbrätl und Rostbratwürste sind natürlich am aromatischsten, wenn sie auf dem Rost gebraten werden, doch sie entwickeln Duft und Geschmack nicht nur über der Holzkohlenglut, sondern auch in der Pfanne.

Thüringer Rostbratwurst und Thüringer Rostbrätl finden Sie ebenfalls auf unserer Speisekarte.

Die Thüringer Rostbratwurst hat eine jahrhundertealte Tradition. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung einer Bratwurst findet sich im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt in einer Abschrift der Propstei-Rechnung des Arnstädter Jungfrauenklosters von 1404. Dort heißt es wörtlich: „1 gr vor darme czu brotwurstin“ (1 Groschen für Bratwurstdärme, S. 27). Quelle: www.wikipedia.org